Hinweis

Ihre Browserversion wird leider nicht mehr unterstüzt. Dies kann dazu führen, dass Webseiten nicht mehr fehlerfrei dargestellt werden und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Wir empfehlen Ihnen, Ihren Browser zu aktualisieren oder einen der folgenden Browser zu verwenden:

Pfarreiengemeinschaft

St. Martin Aschaffenburg

Zu unserer Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien 

  • Stiftspfarrei St. Peter und Alexander
  • Pfarrei Zu Unserer Lieben Frau
  • Pfarrei St. Agatha

Die Pfarrgemeinde lebt vom Engagement jedes einzelnen

Verfügen Sie über etwas freie Zeit und möchten Sie sich durch Ihre Mitarbeit in Ihrer Pfarrgemeinde einbringen?

  • Für unsere Gottesdienste werden immer neue Lektoren und Kommunionhelfer gesucht.
  • Unser Besuchsdienst im Krankenhaus und für Neuzugezogene freut sich über eine Erweiterung des Helferkreises.
  • Arbeiten Sie gerne mit Kindern und Jugendlichen? Haben Sie vielleicht sogar Erfahrung in der Jugendarbeit? Dann sind Sie stets willkommen, wenn Sie eine Jugendgruppe leiten oder im Jugendausschuss mitarbeiten möchten.
  • Im Frühjahr und Herbst können Sie durch Ihre Mithilfe unsere Sammler/innen für die Caritas entlasten.

Bei Interesse besuchen Sie uns gerne im Pfarrbüro zu den angegebenen Öffnungszeiten.

Sandsteinplastik der Mantelteilung um 1440 vom Giebel der Maria-Schnee-Kapelle der Stiftskirche St. Peter und Alexander, Aschaffenburg

Pfarrbüro

Pfarrbüro der Pfarreiengemeinschaft St. Martin

Mitarbeitende im Pfarrbüro:
Edith Bachmann
Luigi Fuso

Öffnungszeiten:
Dienstag 09:00 bis 12:00
Donnerstag 14:00 bis 17:00
Freitag 09:00 bis 12:00

Stiftspfarrei St. Peter und Alexander / Muttergottes-Pfarrei Zu Unserer Lieben Frau / Pfarrei St. Agatha
Stiftsgasse 5
63739 Aschaffenburg

Pfarrbrief St. Martin Aktuell

1,9 MB
2,9 MB

Seelsorger

Gottesdienste

Pfarreien und Kirchorte

Die Stiftsbasilika gehört zum Stadtbild Aschaffenburgs wie das Schloss.

Als einzige Kirche weltweit den Heiligen Petrus und Alexander geweiht, geht die Gründung des Stifts, einer klosterähnlichen Gemeinschaft von Weltpriestern, auf Herzog Liudolf von Schwaben (gestorben 957) und seine Gemahlin Ida zurück.

Mit dem Tod ihres Sohnes Otto, Herzog von Schwaben und Bayern, beim Feldzug gegen die Sarazenen, fiel Aschaffenburg und somit auch das Stift im Jahr 982 an Mainz. In der Folgezeit entwickelte sich die Kirche und das Stiftskolleg zum prägenden Faktor für die bevorzugte Residenzstadt der Mainzer Erzbischöfe.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das Kollegiatsstift in der Säkularisation aufgelöst, seinen gesamten Besitz zog der Staat ein. 1814 ging Aschaffenburg an Bayern über. 1821 wurde die Region Untermain dem Bistum Würzburg eingegliedert, die Stiftskirche zu einer Stadtpfarrkirche. Zusammen mit dem Pfarrhaus, dem Haus des Stiftsglöckners und dem ehemaligen Stiftskapitelhaus kam sie 1957 wieder in den Besitz der Kirchenstiftung Sankt Peter und Alexander zurück.

Zur 1000-Jahr-Feier im Jahre 1958 erhob Papst Pius XII. das Gotteshaus zur Basilica minor. Sie ist damit die einzige päpstliche Basilika des Bistums Würzburg.

Die Stiftsbasilika ist reich ausgestattet mit kunstgeschichtlich herausragenden Werken. Neben dem Stiftsschatz, einer im Bistum Würzburg einmaligen Sammlung von Goldschmiedearbeiten und liturgischen Gegenständen, zählen dazu unter anderem das ottonische Kruzifix aus dem zehnten Jahrhundert, die "Beweinung Christi" und der "Maria-Schnee-Altar" von Mathias Grünewald, sowie nicht zuletzt der einzigartige romanische Kreuzgang.

Öffnungszeiten:

  • Sommerzeit: 08:00 - 18:00 Uhr
  • Winterzeit: 09:00 - 17:00 Uhr

Der Kirchenraum der Stiftsbasilika St. Peter und Alexander enthält neben dem Stiftsschatz eine stattliche Anzahl von alten und zum Teil auch sehr seltenen Arbeiten sakraler Architektur und Kunst.

Wir stellen Ihnen hier im Moment nur eine kleine Auswahl von Kunstobjekten vor.

Beweinung Christi (um 1525)

Das wohl berühmteste Kunstwerk der Stiftsbasilika ist die "Beweinung" von Mathias Grünewald. Ursprünglich handelte es sich offenbar bei diesem Spätwerk des großen Malers um einen Teil eines Heiliggrabes in der Turmkapelle, das in der Osterliturgie eine spektakuläre Rolle spielte. Geblieben ist von diesem Heiliggrab wenigstens noch der gotische Aufsatz sowie die Originaltafel, die an der Schauseite der Heiliggrab-Truhe zu sehen war. Trotz einiger Retuschen zählt sie zu den bedeutensten deutschen Bekenntniswerken christlicher Kunst.

Die "Beweinung Christi" war auch Teil der Bayerischen Landesausstellung "Das Geheimnis Grünewald", die vom November 2002 bis Februar 2003 im Schloss Johannisburg in Aschaffenburg stattfand.

Das überlebensgroße ottonische Kruzifix aus dem 10ten Jahrhundert dominiert die nördliche Wand des Kirchenschiffes. Es gehört zu den großen Meisterleistungen der spätottonischen Zeit. Während die Meister- und die Werkstattfrage noch völlig ungeklärt ist, ergaben wissenschaftliche C14-Untersuchungen einer Holzprobe vom Corpus des Kreuzes das Entstehungsjahr um 980.

Von einem zweiten Meisterwerk Grünewalds, dem Maria-Schnee-Altar aus dem Jahre 1519, blieb lediglich der geschnitzte und vergoldete Rahmen erhalten. Das Originalbild der berühmten "Stuppacher Madonna", das Grünewald ursprünglich für die Stiftskirche gemalt hatte, ging schon 12 Jahre nach seiner Aufstellung in den Bauernkriegen verloren und tauchte schließlich in Stuppach wieder auf.
Anstelle des Originalbildes sieht man heute als Mittelbild des Altars eine Kopie der "Stuppacher Madonna", die von Christian Schad im Auftrag der Stadt Aschaffenburg von 1942 bis 1947 geschaffen wurde.

Kreuzgang

An der frischen Luft und doch nicht im Freien

Hell erleuchtet und doch ohne blendendes Licht. Wer den Kreuzgang der Aschaffenburger Stiftsbasilika betritt, merkt schnell, wie sich diese vermeintlichen Widersprüche hier zu einem besonderen Raum vereinen. Das Werk "Kunstdenkmäler Bayerns" trägt ihm sogar den Ruhm an, "einer der schönsten Kreuzgänge zu sein, den die Welt besitzt". Er bildet den architektonischen Kern des gesamten Stifts, um den herum sich alle anderen Gebäude finden.

Der Kreuzgang ist ein Raum der Stille, ein Meditationsraum Der besondere Raum fasst ein quadratisches Stück Wiese ein, in dessen Mitte ein Kreuz aus rotem Sandstein emporragt, errichtet Mitte des 17. Jahrhunderts. Hier finden regelmäßig Besinnungen und Konzerte mit geistlicher Musik statt.

Im 13. Jahrhundert gebaut, ist dieser geistliche Raum seit Anfang 2002 wieder der Öffentlichkeit auch außerhalb kirchlicher Veranstaltungen zugänglich.

Original erhaltene Fresken aus dem 15. Jahrhundert und bis ins Detail individuell gestalteten 64 Kapitelle machen diesen Raum mit der mit Schnitzereien verzierten Holzdecke umso mehr zu etwas Besonderem.

An den Wänden finden sich zahlreiche Epitaphien der Gertrud von Breidenbach. Zum Beispiel die Grabinschrift aus dem Jahr 1421, eine bedeutende mittelrheinische Schöpfung des so genannten "Weichen Stils".

Besichtigung:

  • Der Kreuzgang ist geschlossen.
  • Bitte wenden Sie sich an das Stiftspfarramt wenn Sie den Kreuzgang besichtigen möchten.
  • Tel.: 06021/22420

Eintritt:
Der Eintritt pro Person beträgt 1 Euro, für Gruppen, Senioren, Schüler und Studenten 50 Cent.

Die Aschaffenburger Stiftsbasilika beeindruckt mit sakraler Kunst

In der Sakristei der Basilika bergen zwei massive Schränke aus dem Jahr 1614 die wohl bedeutendste Sammlung von alten Goldschmiedarbeiten und liturgischen Gegenständen im Bistum Würzburg. Nur der Würzburger Domschatz, der beim Bombenangriff am 16. März 1945 zerstört wurde, enthielt Wertvolleres.

Herausragende Goldschmiedekunst

Eines der bedeutendsten Stücke der Aschaffenburger Sammlung ist die spätgotische Turmmonstranz. Sie wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts vermutlich in Köln hergestellt. Mit viel Liebe zum Detail ist sie in Form eines gotischen Kirchturms aufgebaut, inklusive Figurenschmuck, spitzen Türmchen und dem verspielten Maßwerk.

Die Monstranz ist ein herausragendes Stück Goldschmiedekunst seiner Zeit. Und das nicht zuletzt wegen des vermeintlich gläsernen Zylinders, hinter dem sich die Halterung für das Allerheiligste verbirgt; denn dieser ist aus Bergkristall geschaffen.

Die einzige Kirche der Welt, die Alexander und Petrus als Patrone hat

Untrennbar mit der Stiftspfarrei verbunden sind die zwei aus vergoldetem Silberblech gearbeiteten Büsten der Heiligen Petrus und Alexander.

Die Büste des Alexander, fünfter Nachfolger Petri, stammt etwa aus der gleichen Zeit wie die Turmmonstranz. Unter der mit Edelsteinen reich verzierten, abnehmbaren Tiara ist ein Stück der Schädeldecke des Heiligen verborgen.

Die Darstellung des Petrus zeigt ein bärtiges Haupt mit prägnanten Gesichtszügen. Auch hier sind Gewand und Tiara mit verschiedenen Edelsteinen reich verziert.

Der Frankfurter Goldschmied Hans Dirmstein hat dieses Reliquar 1473 angefertigt. Es ist das älteste erhaltene Stück sakraler Goldschmiedekunst, das nachweislich aus Frankfurt stammt.

Ebenfalls aus der Spätphase der Gotik um 1480 stammt das Kapitelkreuz des Stiftes. Seine transparenten Balken sind aus Bergkristall und mit Silber zusammenmontiert.

Eine größere Zahl von liturgischen Gefäßen aus Messing und Kelche aus verschiedenen Epochen vervollständigen die Sammlung von Goldschmiedearbeiten.

Fast alle Teile des Stiftsschatzes noch im regelmäßigen Gebrauch

Ein paar Ausnahmen gibt es allerdings schon: Zum Beispiel die prächtigen, reich illustrierten Handschriften auf Pergament, die im Auftrag des Kardinals Albrecht von Brandenburg 1533 beziehungsweise 1534 für das Neue Stift Halle angefertigt wurden. Die Malereien des älteren Werkes, eines Missale, stammen vom Nürnberger Künstler Nikolaus Glockendon, das jüngere Buch, ein Passionale, birgt Bilder von einem Schüler Lukas Cranachs.

Optisch nicht unbedingt auffällig sind zwei herausragende Textilien des Stiftsschatzes: die so genannte Stola des heiligen Martin und die Stola des heiligen Aurelius, beide zwischen 700 und 800 Jahre alt.

Durch Zufall verschütteten Raum entdeckt

Mehr durch Zufall wiederentdeckt wurde der Raum, in dem heute die Paramente aus dem Barock und dem Rokoko lagern.

Der Sohn des Mesners fand eine zerstörte und verschüttete Treppe in der Kirche, als er von einer Leiter aus durch ein ihm unbekanntes Fenster einen Blick in die Stiftsbasilika werfen wollte. Offensichtlich hatte nach dem Krieg keiner daran gedacht, diese ebenfalls von der Bombe zerstörte Treppe zu restaurieren, ehe sie völlig in Vergessenheit geriet. Heute sind wieder Stufen eingezogen.

Zugänglich ist die steile Sandsteinwendeltreppe kurioserweise nur durch einen Schrank, in dem Ministrantengewänder lagern. Eine schwere Eisentür aus der Renaissancezeit verschließt den Raum. Der aufwändige Schließmechanismus, die aufgesetzten Rosen aus Blech, von denen manche sich zur Seite klappen lassen und die Schlüssellöcher freigeben, regen zum Spekulieren an:
Vielleicht war hier einst der Schatz der Stiftskirche versteckt. Die Raumgröße lässt einen gewaltigen Umfang vermuten. Doch auch die verbliebenen Bestände sind in Art und Zahl mehr als beeindruckend.

Besichtigungen:

Kirchenführungen und Besichtigungen des Stiftsschatzes sind nach telefonischer Vereinbarung möglich.

Kontakt:

Über das Stiftspfarramt
Telefon: 0 60 21 / 2 24 20

Im Volksmund wird sie auch liebevoll "Muttergottespfarrkirche" genannt oder einfach nur als die "Pfarrkirche" bezeichnet. Sie ist die älteste Pfarrkirche Aschaffenburgs.

Geschichte der Pfarrkirche Zu Unserer Lieben Frau

Die Pfarrkirche zu Unserer Lieben Frau ist die älteste Pfarrkirche Aschaffenburgs. Urkundlich wird sie 1183 erstmals erwähnt.Die Kirche ist sicher schon älter, dürfte gerade in dieser Zeit umgebaut und vergrößert worden sein. Jedenfalls trägt das erhaltene romanische Tympanon eine Bauinschrift des Mainzer Erzbischofs Konrad von Wittelsbach aus dessen zweiter Regierungszeit zwischen 1183 und 1200.
Die Pfarrkirche Zu Unserer Lieben Frau unterstand der Kontrolle des Priors des Stiftes St. Peter und Alexander, Aschaffenburg Diese Sonderstellung wurde durch Papst Lucius III. in einem Privileg vom 21.12.1184 bestätigt. Auch wenn die Rechte des Priors später auf das Stiftskapitel übertragen wurden, gelang es der Pfarrei nie, die Unabhängigkeit zu erreichen. Damit blieb den Bürgern Aschaffenburgs ein wichtiges Recht verwehrt, das in vielen anderen Städten zu den bürgerlichen Freiheiten zählte: die Wahl des eigenen Pfarrers.

Unter dem Pfarrer, Stiftskanonikus und erzbischöflichem Kommisarius Christian Stadelmann wurde die alte Kirche abgetragen, um einem größeren Neubau Platz zu machen (1768 -1775). Dabei blieb nur der romanische Turm mit seiner gotischen Spitze erhalten. Die Kirche musste aus Platzgründen um 90 Grad gedreht werden, so dass die Kirche heute Nord-Süd orientiert ist. Sie wurde als barocker Saalbau mit eingezogenem Chorraum erbaut, die Mittel dazu brachte allein Christian Stadelmann und seine Schwester Cornelia aus ihrem Privatvermögen auf. Die Grundsteinlegung erfolgte am 20.9.1768 durch den Kurfürst und Mainzer Erzbischof Emmanuel Joseph von Breidbach-Büssesheim. Die Einweihung der zu Ehren Unserer Lieben Frau, des hl. Joseph und des hl. Johann Nepomuk errichteten Kirche wurde am 8.9.1775 durch Erzbischof Friedrich Carl Joseph von Erthal vorgenommen. Schwerste Kriegsschäden erlitt die Kirche im Herbst 1944. Durch den Druck von Luftminen entstanden nicht nur am Turm bedrohliche Risse, sonder es stürzten mit den Dächern auch die Gewölbe über Chor und Langhaus in sich zusammen, womit die vollständige Zerstörung der Deckenfresken verbunden war.

Nach Wiedereinziehung der Decken ergab es sich von selbst, dass in seiner architektonischen Gliederung vor allem der Gewölbezone zurückhaltend gestaltete, "für die Maler" gebaute Raum auch wieder der Deckenmalerei bedurfte. Bei der Frage ob eine mehr oder minder getreue Wiederholung der verlorenen Fresken des 18. Jahrhunderts anzustreben oder eine schöpferische Auseinandersetzung der malerischen Möglichkeiten unserer Zeit mit den Gegebenheiten des barocken Raumesvorzuziehen sei wurde in letzterem die einzige mögliche Konzeption gesehen. So entstand in den Jahren1965 - 1967 die Ausmalung der Kirche, die als ein großes Fresko sich über Chor- und Langhausgewölbe ausbreitet und auch die Rückwand des Kirchenraumes hinter der Orgelempore bis zum Boden herab überzieht. Es kam der Entwurf des Akademieprofessors Hermann Kaspar, München (1904 - 1982) zur Ausführung. Er schuf ein reifes Werk von erstaunlicher schöpferischer Phantasie und bedeutender künstlerischer und religiöser Aussage. Die Fresken im Langhaus zeigen Szenen aus dem Leben Mariens, im Chor ist die Huldigung Gottes und des Lammes durch die 24 Ältesten zu sehen, wie sie im Buch der Offenbarung (Offbg. 4,1-4) geschildert wird.

Der Hochaltar wurde nach dem Vorbild des 1771/72 durch den Mainzer Schreiner Johann Michael Henle gefertigten Hochaltars der Stiftskirche geschaffen. Die in ihren Aufbauten rekonstruierten Seitenaltäre weisen keine Altarblätter, sondern Nischen mit Figuren auf. Links der hl. Joseph, flankiert von dem hl. Nikolaus und dem Erzengel Michael, rechts die hl. Pieta, flankiert von Mutter Anna mit der jugendlichen Maria und der hl. Barbara. Die Figuren sind aus der Erbauungszeit der Kirche. Das Kirchengestühl mit Wangen in geschnitztem Akanthuswerk, um 1700. Kommunionbank mit durchbrochenen Rocaille-Füllung, Holz , Spätrokoko.

Grabmäler im Chorraum seitlich des Hochaltars:

An der Ostseite:
Anna Charlotte Maria Gräfin von Ostein, geb. Gräfin von Schönborn, geb. 03. März 1671, gest. 22. März 1746

An der Westseite:
Maria Anna Carolina Franziska Gräfin von Ostein, geb. 03. März 1700, gest. 05. Mai 1765

An der Westwand:
Obristenhofmeister Lothar Franz Michael Freiherr von Erthal, geb. 12. November 1717, gest. 04. Dezember 1805

Tympanon im Innenraum der Pfarrkirche Zu Unserer Lieben Frau Aschaffenburg

Die St.-Agatha-Kirche mit ihrem spitzen Turm am Agatha-Platz 3 gleich hinter dem Schloss Johannisburg ist nicht zu übersehen. Das Pfarramt befindet sich hinter der Kirche in der Erthalstr. 2 a.

Unsere Pfarrei St. Agatha zählt zu den ältesten Aschaffenburgs im Bistum Würzburg. 1992 feierten wir unser 850-jähriges Jubiläum.

Hier eine kurze Chronologie unserer Pfarrei:

In der Mitte des 12. Jahrhunderts ließ Erzbischof Markolf von Mainz als Stiftsprobst in Aschaffenburg St. Agatha "außerhalb der Stadtmauern" (extra muros) erbauen, weil sich die Stadt ständig vergrößerte.

  • 1478 Gießung der ersten Glocke für die Kirche von Meister Martin Möller aus Frankfurt, 1.600 kg schwer, die heute noch läutet
  • 1487 Erweiterung und Erhöhung der Kirche
  • 1563 Erster schriftlicher Nachweis über die Existenz eines Pfarrhauses
  • 1608 Erster schriftlicher Nachweis über die Anschaffung einer Orgel
  • 1775 Die Kirche bekommt ihr Taufbecken vom Stift zurück
  • 1820 Zur Pfarrei gehören 2.239 Katholiken (ohne Filialen)
  • 1919 Zur Pfarrei gehören 11.116 Katholiken (ohne Filialen)
  • 1944 Fast vollständige Zerstörung der Kirche und des Pfarrhauses durch Luftminen und Brandbomben
  • 1948/49 Wiederaufbau
  • 1958 Bau des heutigen Pfarrhauses
  • 1962/63 Errichtung des jetztigen Turms, 48 m hoch, mit Anbau der Empore und Marienkapelle
  • 1987 Anschaffung des großen Kreuzes mit Bronze-Corpus
Außenansicht der Pfarrkirche St. Agatha Aschaffenburg

Einrichtungen

Bei uns kommt ihr Kind groß raus:

Was Kinder vor allem brauchen, ist Raum,
in dem sie Möglichkeiten erlernen und
wahrnehmen können, sich und ihre
Bedürfnisse auszudrücken.
Und was sie – konsequenterweise –
überdies brauchen, sind Erwachsene,
die offen sind für diese kindlichen Äußerungen
und in den Kindern gleichberechtigte Menschen
erkennen und verstehen.

(Titel der pädagogischen Konzeption des Kindergartens St. Agatha)

So kommt ihr Kind zu uns:

Wenn ihr Kind das dritte Lebensjahr vollendet hat oder im Laufe des Kindergartenjahres drei Jahre alt wird und im Einzugsgebiet des Kindergartens St. Agatha wohnt, freuen wir uns auf Sie und Ihr Kind bei der Anmeldewoche im Januar.

So erreichen Sie uns:

Katholischer Kindergarten St. Agatha
Treibgasse 7
63739 Aschaffenburg

Gerne schicken wir Ihnen unser kostenloses Faltblatt mit weiteren Informationen zu, oder vereinbaren Sie telefonisch einen Besuchstermin. Besuchen Sie gerne die Internetseite unseres Kindergartens für weitere Informationen.

Kontakt

Herr Ulli Diener
Kindergartenleitung
Telefon: 06021 / 12370
E-Mail:kiga-st-agatha-aschaffenburg@t-online.de
Homepage:http://www.kindergarten-agatha-ab.de/

Notiz:
Die günstigste Zeit für Ihren Anruf liegt zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr.

Kontakt

Haus für Kinder St. Antonius
Sackgasse 6
63739 Aschaffenburg
E-Mail hausfuerkinder@antoniusheim-ab.de

Kontakt

Kittelstraße 7
63739 Aschaffenburg
Tel.: 06021/386840

Vorsitzender Dr. Strüder
Schwerkranke begleiten – Sterbenden nahe sein – Angehörige stützen
Persönliche Kontaktaufnahme an jedem Donnerstag von 16 – 19 Uhr im:

Kontakt

Hospiztreff
Riesengasse 10
63739 Aschaffenburg
Hospiztelefon: 06021/980055

Kontakt

Treibgasse 26
63739 Aschaffenburg
Tel.: 06021/392-100
www.martinushaus.de

Kontakt

Schmerlenbacher Straße 8
63768 Hösbach
Tel.: 06021/6302-0