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Pfarreiengemeinschaft

St. Martin Aschaffenburg

Zu unserer Pfarreiengemeinschaft gehören die Pfarreien 

  • Stiftspfarrei St. Peter und Alexander
  • Pfarrei Zu Unserer Lieben Frau
  • Pfarrei St. Agatha

Die Pfarrgemeinde lebt vom Engagement jedes einzelnen

Verfügen Sie über etwas freie Zeit und möchten Sie sich durch Ihre Mitarbeit in Ihrer Pfarrgemeinde einbringen?

  • Für unsere Gottesdienste werden immer neue Lektoren und Kommunionhelfer gesucht.
  • Unser Besuchsdienst im Krankenhaus und für Neuzugezogene freut sich über eine Erweiterung des Helferkreises.
  • Arbeiten Sie gerne mit Kindern und Jugendlichen? Haben Sie vielleicht sogar Erfahrung in der Jugendarbeit? Dann sind Sie stets willkommen, wenn Sie eine Jugendgruppe leiten oder im Jugendausschuss mitarbeiten möchten.
  • Im Frühjahr und Herbst können Sie durch Ihre Mithilfe unsere Sammler/innen für die Caritas entlasten.

Bei Interesse besuchen Sie uns gerne im Pfarrbüro zu den angegebenen Öffnungszeiten.

Sandsteinplastik der Mantelteilung um 1440 vom Giebel der Maria-Schnee-Kapelle der Stiftskirche St. Peter und Alexander, Aschaffenburg

Pfarrbüro

Pfarrbüro der Pfarreiengemeinschaft St. Martin

Mitarbeitende im Pfarrbüro:
Edith Bachmann
Luigi Fuso

Öffnungszeiten:
Dienstag 09:00 bis 12:00
Donnerstag 14:00 bis 17:00
Freitag 09:00 bis 12:00

Stiftspfarrei St. Peter und Alexander / Muttergottes-Pfarrei Zu Unserer Lieben Frau / Pfarrei St. Agatha
Stiftsgasse 5
63739 Aschaffenburg

Pfarrbrief St. Martin Aktuell

4,8 MB
3,8 MB

Seelsorger

Gottesdienste

Angebote, Projekte und Gruppen


Die 12 Apostel in der Muttergottespfarrkirche

Es ist schon ein sonderbares Bild, das man von unserer Liturgie in der Heiligen Woche bekommen kann! Nicht nur die Palmprozession am Palmsonntag oder das die Glocken ab dem Gloria des Gründonnerstag den ganzen Karfreitag und Karsamstag hindurch schweigen und erst zum Gloria der heiligen Osternacht wieder ertönen! Die ganze Liturgie wird von dem Priester, dem Diakon, den Ministranten und zwölf Männern in weißen Gewändern durchgeführt!

Diese zwölf Männer erinnern an die zwölf Apostel die Christus als seine Freunde und Verkünder auserwählt hat. Die Apostel begleiteten ihren Herrn und Messias: sie waren dabei als Jesus in Jerusalem eingezogen ist und von der Menge als König mit Hosanna-Rufen begrüßt und bejubelt wurde. Sie empfingen aus der Hand Jesu sein Leib und sein Blut im Abendmahlssaal. Doch das sind auch jene Apostel, die Angst hatten und weggelaufen sind, nachdem Jesus im Garten Gethsemani festgenommen wurde. Sie waren es aber, die nach dem Tode Jesu am Kreuz, am Ostertag die Zeugen seiner glorreichen Auferstehung wurden und somit gestärkt im Glauben, dass er immer bei uns ist, seine Botschaft und Lehre hinaus in die Welt getragen haben!

So dürfen wir durch das Glaubenszeugnis der Apostel jedes Jahr der Heilstat unseres Erlösers Jesus Christus gedenken. In der Heiligen Woche gedenken wir der letzten Tage unseres Herrn. An diesen heiligen Tagen – Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag und Osternacht – feiert die Kirche in einer ganz besonderen Liturgie die Erlösertat Jesu!

Um die Bedeutung dieser Tage noch mehr hervorzuheben, wurde wahrscheinlich noch vor der Liturgiereform (1965) in unserer Pfarrei die sogenannten „Apostel" eingeführt – 12 Männer, die in weißen Gewändern mit dem Klerus und dem Altardienst die Liturgie an diesen Tagen feierten. Sie sangen die als Antwortgesang vorgeschriebenen Psalmen, ihnen wurde am Gründonnerstag durch den Priester die Füße gewaschen, sie verehrten stellvertretend für die Gemeinde am Karfreitag das Kreuz durch eine Kniebeuge und am Ostermorgen sangen sie die Osterlaudes. An allen Tagen trugen sie die Lesungen sowie am Karfreitag die Passion vor!

Nicht zuletzt durch die Pflege dieser Tradition durch Pfarrer Bauer begleiten noch heute die Apostel bei der traditionellen Auferstehungsprozession (im Anschluss an die Osternacht) das Allerheiligste! Ursprünglich wirkten die Apostel nur am Gründonnerstag, Karfreitag und in der Osternacht mit. Doch seit 2001 „unterstützen" die Apostel die Gemeinde während der Palmprozession von der Schlosskapelle zur Muttergottespfarrkirche indem sie mitbeten und mitsingen.

Der sogenannte Trainer der Apostel, Michael Bär, setzte sich schon im voraus mit dem Pfarrer in Verbindung, damit die Texte, Lesungen und Psalmen bei dem ersten jährlichen Treffen (in der Fastenzeit) unter den Mitwirkenden aufgeteilt werden können. Sie sind es auch, die sich beim „Apostelschoppen" bei den Männern bedanken, die diesen Dienst freiwillig und ehrenamtlich übernommen haben.

Ihnen und allen, die bereit sind den Dienst eines Apostels in der Heiligen Woche zu übernehmen, sei ein herzliches Vergelt's Gott gesagt! Ich hoffe, dass diese schöne Tradition noch lange erhalten bleibt!

Die Pfarrgemeinde St. Agatha hilft durch die Aktion Milchpulver, für die jede Kollekte der Mittwochsmesse (Messe am Markttag) verwendet wird, P. Erich Fecher, SAC Missionspriester in Uruguay.

Lebensstationen von P. Erich Fecher

  • Geboren am 11.08.1942 in Niedernberg
  • 1963: Noviziat der Pallottiner in Untermerzbach
  • 1969: Priesterweihe in Augsburg
  • 1970: im März Ankunft in Uruguay
  • Aufgaben: Kaplan in Casupá und Florida
  • 1972 – 1991: Pfarrer in Durazno
  • 1991 – 2000: Rektor unseres Seminares
  • 2000 – 2002: Pfarrer in Florida
  • 2002 seit März: Pfarrer in Durazno

Bericht von Pater Fecher

Unsere Bischofskonferenz in Uruguay orientiert sich an konkreten und praktischen Pastoralplänen, gut erarbeitet und erstellt von Soziologen und im Ausland ausgebildeten Pastorlisten. Sozioökonomische Statistiken geben Berichte über die konkrete Situation in Familien und Gesellschaft.

Daher muss die Sozialarbeit mit der Glaubensverkündigung Hand in Hand gehen. Neben den notwendigen Einrichtungen für die Katechese brauchen wir deshalb auch die Sozialzentren und gut ausgebildete Katecheten und Mitarbeiter.

Aus der ökonomischen Situation in den 70er Jahren entstand unsere vorbildliche Sozialeinrichtung „Haus der Hl. Familie“, die wir im Februar 1983 mit Hilfe deutscher Spenden einweihen konnten und nun schon 23 Jahre von spanischen Franziskanerinnen geführt wird.

Bei seinem Besuch in Durazno konnte sich Pfarrer Arnold Hartlaub über die ökonomische Situation vor Ort und über die konkreten Hilfsmaßnahmen der Pfarrei St. Agatha informieren. Aus dieser Erfahrung entstanden die „Milchpulver-Aktion“ und die Kollekte während der Messe am Markttag, sowie die Spenden an den Pfarrfesten.

Während meines Heimaturlaubes darf ich mich jeweils der großen Freundschaft von Pfarrer Arnold Hartlaub und Frau Marlene Götz erfreuen, ebenso mehrerer Pfarreimitglieder.

Dem Pfarrgemeinderat wünsche ich eine segensreiche Arbeit bei der Planung und Verwirklichung der Projekte in Zusammenarbeit mit Eurem Pfarrer, immer aufgeschlossen für Kreativität und Realismus.

In dankbarer Verbundenheit

Euer Uruguay-Missionar
P. Erich Fecher SAC

...immer sonntags nach dem Gottesdienst

Monatliche Treffen von Paaren mit Kindern in den verschiedensten Altersgruppen.

Ansprechpartner: Pfarrbüro

Organist:
Joachim Gödert

Kontakt:
Tel.: 06021 / 585 12 90
Mail: goedert@t-online.de

Die Pfarrei St. Agatha unterstützt das Kinderheimprojekt von P. Dr. Joy Palachuvattil in Indien.

Lebenslauf von Pater Joy

Ich wurde am 22. September 1963 in Arunooottimangalam, Kerala, Indien, geboren. Ich habe 3 Brüder und eine Schwester. Ich bin der Zweite. Meine Eltern leben noch. 1978 nach der Schule bin ich bei den Pallottinern in ein Kleinseminar eingetreten. Nach dem Philosophie-Studium habe ich das Noviziat gemacht und 1985 die erste Profess in der Gemeinschaft der Pallottiner abgelegt. Nach dem Theologie-Studium wurde ich am 11. Mai 1989 zum Priester geweiht.

Mein erster Einsatz war als Prefect (Moderator) in einem Kleinseminar. Dann war ich zwei Jahre Sekretär des Provinzials.

1993 kam ich nach Rom für ein weiteres Studium. 1997 habe ich das Lizentiat in Bibelwissenschaft am Päpstlichen Bibel Institut in Rom absolviert. 2001 habe ich an der Päpstlichen Universität "Gregoriana" in Biblischer Theologie promoviert. 1994 habe ich den ersten Deutschkurs in Bonn gemacht. Seit 2014 unterrichte ich im Fachgebiet "Bibelwissenschaften" an der Theologischen Hochschule der Pallottiner in Mysore / Indien, der einzigen theologischen Ausbildungsstätte der dortigen Diözese. Die Hochschule ist mit der Theol. Hochschule der Pallottiner in Vallendar affiliiert.

Die jährliche Urlaubsvertretung für P. Arnold Hartlaub mache ich schon seit 1995. Ich komme gerne nach Aschaffenburg und fühle mich dort sehr wohl.

Bericht über das Kinderheim

Am 24.05.2006 fand die offizielle Einweihung des ersten Bauabschnittes für das Kinderheim statt. Wir von St. Agatha durften dabei sein.

Schon einen Tag vorher konnten wir das Haus besichtigen und uns überzeugen, dass unsere Geldspenden gut angelegt wurden. Zu der Einweihung waren viele Priester, natürlich auch Pater Joy, Gäste, Arbeiter und Nachbarn aus der näheren Umgebung eingeladen. Zusammen mit dem Provinzial segnete der Bischof alle Räume. Leider musste die Feier im Haus stattfinden, da es morgens heftig regnete. Trotzdem kamen sehr viele Menschen aus den umliegenden Orten, um mitzufeiern. Beim anschließenden festlichen Gottesdienst war die Kirche total überfüllt.

Viele Menschen standen draußen im strömenden Regen, um trotzdem dabei zu sein. Nach der Messe dankte der Leiter des „Boy´s Home“ Pater Davis allen, die es ermöglichten, ein solches Projekt zu finanzieren. Auch uns „Agathanern“ dankte er und freute sich, dass wir extra aus Deutschland angereist waren, Wir wurden vorgestellt und mit viel Applaus begrüßt.

Bis jetzt sind 35 Kinder im Heim untergebracht und werden dort versorgt. Es sind aber schon alle baulichen Vorkehrungen für den zweiten Bauabschnitt getroffen, damit auch der erste Stock errichtet werden kann, in dem nochmals 30 Kinder und deren Betreuer Platz finden werden.

Wir bitten Sie daher, uns weiterhin mit Ihren Spenden zu unterstützen, denn es gibt dort noch sehr viel Not und Armut, und jeder Cent hilft. VIELEN DANK!

Konto Nr.: 814 72 33, Sparkasse Aschaffenburg, BLZ 795 500 00.

Informative und unterhaltsame Nachmittage veranstaltet unser Seniorenkreis einmal im Monat.

Monatliche Freizeit-Veranstaltung für die Altersgruppe ab 40 Jahren: Wanderungen, Radtouren, kulturelle Besichtigungen, Gottesdienste und Begegnung.

Ansprechpartnerin: Frau Edeltrud Weißkopf.

Musik für Kinder, Stifts-Chorknaben- und Mädchen, Kammerchor und Stifts-Chor.

Ansprechpartnerin: Stiftskantorin Caroline Roth

Zur eigenen Homepage

Monatliche Treffen von Seniorinnen und Senioren mit Vorträgen und Gottesdiensten.

Pfarreien und Kirchorte

Die Stiftsbasilika gehört zum Stadtbild Aschaffenburgs wie das Schloss.

Als einzige Kirche weltweit den Heiligen Petrus und Alexander geweiht, geht die Gründung des Stifts, einer klosterähnlichen Gemeinschaft von Weltpriestern, auf Herzog Liudolf von Schwaben (gestorben 957) und seine Gemahlin Ida zurück.

Mit dem Tod ihres Sohnes Otto, Herzog von Schwaben und Bayern, beim Feldzug gegen die Sarazenen, fiel Aschaffenburg und somit auch das Stift im Jahr 982 an Mainz. In der Folgezeit entwickelte sich die Kirche und das Stiftskolleg zum prägenden Faktor für die bevorzugte Residenzstadt der Mainzer Erzbischöfe.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das Kollegiatsstift in der Säkularisation aufgelöst, seinen gesamten Besitz zog der Staat ein. 1814 ging Aschaffenburg an Bayern über. 1821 wurde die Region Untermain dem Bistum Würzburg eingegliedert, die Stiftskirche zu einer Stadtpfarrkirche. Zusammen mit dem Pfarrhaus, dem Haus des Stiftsglöckners und dem ehemaligen Stiftskapitelhaus kam sie 1957 wieder in den Besitz der Kirchenstiftung Sankt Peter und Alexander zurück.

Zur 1000-Jahr-Feier im Jahre 1958 erhob Papst Pius XII. das Gotteshaus zur Basilica minor. Sie ist damit die einzige päpstliche Basilika des Bistums Würzburg.

Die Stiftsbasilika ist reich ausgestattet mit kunstgeschichtlich herausragenden Werken. Neben dem Stiftsschatz, einer im Bistum Würzburg einmaligen Sammlung von Goldschmiedearbeiten und liturgischen Gegenständen, zählen dazu unter anderem das ottonische Kruzifix aus dem zehnten Jahrhundert, die "Beweinung Christi" und der "Maria-Schnee-Altar" von Mathias Grünewald, sowie nicht zuletzt der einzigartige romanische Kreuzgang.

Öffnungszeiten:

  • Sommerzeit: 08:00 - 18:00 Uhr
  • Winterzeit: 09:00 - 17:00 Uhr

Der Kirchenraum der Stiftsbasilika St. Peter und Alexander enthält neben dem Stiftsschatz eine stattliche Anzahl von alten und zum Teil auch sehr seltenen Arbeiten sakraler Architektur und Kunst.

Wir stellen Ihnen hier im Moment nur eine kleine Auswahl von Kunstobjekten vor.

Beweinung Christi (um 1525)

Das wohl berühmteste Kunstwerk der Stiftsbasilika ist die "Beweinung" von Mathias Grünewald. Ursprünglich handelte es sich offenbar bei diesem Spätwerk des großen Malers um einen Teil eines Heiliggrabes in der Turmkapelle, das in der Osterliturgie eine spektakuläre Rolle spielte. Geblieben ist von diesem Heiliggrab wenigstens noch der gotische Aufsatz sowie die Originaltafel, die an der Schauseite der Heiliggrab-Truhe zu sehen war. Trotz einiger Retuschen zählt sie zu den bedeutensten deutschen Bekenntniswerken christlicher Kunst.

Die "Beweinung Christi" war auch Teil der Bayerischen Landesausstellung "Das Geheimnis Grünewald", die vom November 2002 bis Februar 2003 im Schloss Johannisburg in Aschaffenburg stattfand.

Das überlebensgroße ottonische Kruzifix aus dem 10ten Jahrhundert dominiert die nördliche Wand des Kirchenschiffes. Es gehört zu den großen Meisterleistungen der spätottonischen Zeit. Während die Meister- und die Werkstattfrage noch völlig ungeklärt ist, ergaben wissenschaftliche C14-Untersuchungen einer Holzprobe vom Corpus des Kreuzes das Entstehungsjahr um 980.

Von einem zweiten Meisterwerk Grünewalds, dem Maria-Schnee-Altar aus dem Jahre 1519, blieb lediglich der geschnitzte und vergoldete Rahmen erhalten. Das Originalbild der berühmten "Stuppacher Madonna", das Grünewald ursprünglich für die Stiftskirche gemalt hatte, ging schon 12 Jahre nach seiner Aufstellung in den Bauernkriegen verloren und tauchte schließlich in Stuppach wieder auf.
Anstelle des Originalbildes sieht man heute als Mittelbild des Altars eine Kopie der "Stuppacher Madonna", die von Christian Schad im Auftrag der Stadt Aschaffenburg von 1942 bis 1947 geschaffen wurde.

Kreuzgang

An der frischen Luft und doch nicht im Freien

Hell erleuchtet und doch ohne blendendes Licht. Wer den Kreuzgang der Aschaffenburger Stiftsbasilika betritt, merkt schnell, wie sich diese vermeintlichen Widersprüche hier zu einem besonderen Raum vereinen. Das Werk "Kunstdenkmäler Bayerns" trägt ihm sogar den Ruhm an, "einer der schönsten Kreuzgänge zu sein, den die Welt besitzt". Er bildet den architektonischen Kern des gesamten Stifts, um den herum sich alle anderen Gebäude finden.

Der Kreuzgang ist ein Raum der Stille, ein Meditationsraum Der besondere Raum fasst ein quadratisches Stück Wiese ein, in dessen Mitte ein Kreuz aus rotem Sandstein emporragt, errichtet Mitte des 17. Jahrhunderts. Hier finden regelmäßig Besinnungen und Konzerte mit geistlicher Musik statt.

Im 13. Jahrhundert gebaut, ist dieser geistliche Raum seit Anfang 2002 wieder der Öffentlichkeit auch außerhalb kirchlicher Veranstaltungen zugänglich.

Original erhaltene Fresken aus dem 15. Jahrhundert und bis ins Detail individuell gestalteten 64 Kapitelle machen diesen Raum mit der mit Schnitzereien verzierten Holzdecke umso mehr zu etwas Besonderem.

An den Wänden finden sich zahlreiche Epitaphien der Gertrud von Breidenbach. Zum Beispiel die Grabinschrift aus dem Jahr 1421, eine bedeutende mittelrheinische Schöpfung des so genannten "Weichen Stils".

Besichtigung:

  • Der Kreuzgang ist geschlossen.
  • Bitte wenden Sie sich an das Stiftspfarramt wenn Sie den Kreuzgang besichtigen möchten.
  • Tel.: 06021/22420

Eintritt:
Der Eintritt pro Person beträgt 1 Euro, für Gruppen, Senioren, Schüler und Studenten 50 Cent.

Die Aschaffenburger Stiftsbasilika beeindruckt mit sakraler Kunst

In der Sakristei der Basilika bergen zwei massive Schränke aus dem Jahr 1614 die wohl bedeutendste Sammlung von alten Goldschmiedarbeiten und liturgischen Gegenständen im Bistum Würzburg. Nur der Würzburger Domschatz, der beim Bombenangriff am 16. März 1945 zerstört wurde, enthielt Wertvolleres.

Herausragende Goldschmiedekunst

Eines der bedeutendsten Stücke der Aschaffenburger Sammlung ist die spätgotische Turmmonstranz. Sie wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts vermutlich in Köln hergestellt. Mit viel Liebe zum Detail ist sie in Form eines gotischen Kirchturms aufgebaut, inklusive Figurenschmuck, spitzen Türmchen und dem verspielten Maßwerk.

Die Monstranz ist ein herausragendes Stück Goldschmiedekunst seiner Zeit. Und das nicht zuletzt wegen des vermeintlich gläsernen Zylinders, hinter dem sich die Halterung für das Allerheiligste verbirgt; denn dieser ist aus Bergkristall geschaffen.

Die einzige Kirche der Welt, die Alexander und Petrus als Patrone hat

Untrennbar mit der Stiftspfarrei verbunden sind die zwei aus vergoldetem Silberblech gearbeiteten Büsten der Heiligen Petrus und Alexander.

Die Büste des Alexander, fünfter Nachfolger Petri, stammt etwa aus der gleichen Zeit wie die Turmmonstranz. Unter der mit Edelsteinen reich verzierten, abnehmbaren Tiara ist ein Stück der Schädeldecke des Heiligen verborgen.

Die Darstellung des Petrus zeigt ein bärtiges Haupt mit prägnanten Gesichtszügen. Auch hier sind Gewand und Tiara mit verschiedenen Edelsteinen reich verziert.

Der Frankfurter Goldschmied Hans Dirmstein hat dieses Reliquar 1473 angefertigt. Es ist das älteste erhaltene Stück sakraler Goldschmiedekunst, das nachweislich aus Frankfurt stammt.

Ebenfalls aus der Spätphase der Gotik um 1480 stammt das Kapitelkreuz des Stiftes. Seine transparenten Balken sind aus Bergkristall und mit Silber zusammenmontiert.

Eine größere Zahl von liturgischen Gefäßen aus Messing und Kelche aus verschiedenen Epochen vervollständigen die Sammlung von Goldschmiedearbeiten.

Fast alle Teile des Stiftsschatzes noch im regelmäßigen Gebrauch

Ein paar Ausnahmen gibt es allerdings schon: Zum Beispiel die prächtigen, reich illustrierten Handschriften auf Pergament, die im Auftrag des Kardinals Albrecht von Brandenburg 1533 beziehungsweise 1534 für das Neue Stift Halle angefertigt wurden. Die Malereien des älteren Werkes, eines Missale, stammen vom Nürnberger Künstler Nikolaus Glockendon, das jüngere Buch, ein Passionale, birgt Bilder von einem Schüler Lukas Cranachs.

Optisch nicht unbedingt auffällig sind zwei herausragende Textilien des Stiftsschatzes: die so genannte Stola des heiligen Martin und die Stola des heiligen Aurelius, beide zwischen 700 und 800 Jahre alt.

Durch Zufall verschütteten Raum entdeckt

Mehr durch Zufall wiederentdeckt wurde der Raum, in dem heute die Paramente aus dem Barock und dem Rokoko lagern.

Der Sohn des Mesners fand eine zerstörte und verschüttete Treppe in der Kirche, als er von einer Leiter aus durch ein ihm unbekanntes Fenster einen Blick in die Stiftsbasilika werfen wollte. Offensichtlich hatte nach dem Krieg keiner daran gedacht, diese ebenfalls von der Bombe zerstörte Treppe zu restaurieren, ehe sie völlig in Vergessenheit geriet. Heute sind wieder Stufen eingezogen.

Zugänglich ist die steile Sandsteinwendeltreppe kurioserweise nur durch einen Schrank, in dem Ministrantengewänder lagern. Eine schwere Eisentür aus der Renaissancezeit verschließt den Raum. Der aufwändige Schließmechanismus, die aufgesetzten Rosen aus Blech, von denen manche sich zur Seite klappen lassen und die Schlüssellöcher freigeben, regen zum Spekulieren an:
Vielleicht war hier einst der Schatz der Stiftskirche versteckt. Die Raumgröße lässt einen gewaltigen Umfang vermuten. Doch auch die verbliebenen Bestände sind in Art und Zahl mehr als beeindruckend.

Besichtigungen:

Kirchenführungen und Besichtigungen des Stiftsschatzes sind nach telefonischer Vereinbarung möglich.

Kontakt:

Über das Stiftspfarramt
Telefon: 0 60 21 / 2 24 20

Im Volksmund wird sie auch liebevoll "Muttergottespfarrkirche" genannt oder einfach nur als die "Pfarrkirche" bezeichnet. Sie ist die älteste Pfarrkirche Aschaffenburgs.

Geschichte der Pfarrkirche Zu Unserer Lieben Frau

Die Pfarrkirche zu Unserer Lieben Frau ist die älteste Pfarrkirche Aschaffenburgs. Urkundlich wird sie 1183 erstmals erwähnt.Die Kirche ist sicher schon älter, dürfte gerade in dieser Zeit umgebaut und vergrößert worden sein. Jedenfalls trägt das erhaltene romanische Tympanon eine Bauinschrift des Mainzer Erzbischofs Konrad von Wittelsbach aus dessen zweiter Regierungszeit zwischen 1183 und 1200.
Die Pfarrkirche Zu Unserer Lieben Frau unterstand der Kontrolle des Priors des Stiftes St. Peter und Alexander, Aschaffenburg Diese Sonderstellung wurde durch Papst Lucius III. in einem Privileg vom 21.12.1184 bestätigt. Auch wenn die Rechte des Priors später auf das Stiftskapitel übertragen wurden, gelang es der Pfarrei nie, die Unabhängigkeit zu erreichen. Damit blieb den Bürgern Aschaffenburgs ein wichtiges Recht verwehrt, das in vielen anderen Städten zu den bürgerlichen Freiheiten zählte: die Wahl des eigenen Pfarrers.

Unter dem Pfarrer, Stiftskanonikus und erzbischöflichem Kommisarius Christian Stadelmann wurde die alte Kirche abgetragen, um einem größeren Neubau Platz zu machen (1768 -1775). Dabei blieb nur der romanische Turm mit seiner gotischen Spitze erhalten. Die Kirche musste aus Platzgründen um 90 Grad gedreht werden, so dass die Kirche heute Nord-Süd orientiert ist. Sie wurde als barocker Saalbau mit eingezogenem Chorraum erbaut, die Mittel dazu brachte allein Christian Stadelmann und seine Schwester Cornelia aus ihrem Privatvermögen auf. Die Grundsteinlegung erfolgte am 20.9.1768 durch den Kurfürst und Mainzer Erzbischof Emmanuel Joseph von Breidbach-Büssesheim. Die Einweihung der zu Ehren Unserer Lieben Frau, des hl. Joseph und des hl. Johann Nepomuk errichteten Kirche wurde am 8.9.1775 durch Erzbischof Friedrich Carl Joseph von Erthal vorgenommen. Schwerste Kriegsschäden erlitt die Kirche im Herbst 1944. Durch den Druck von Luftminen entstanden nicht nur am Turm bedrohliche Risse, sonder es stürzten mit den Dächern auch die Gewölbe über Chor und Langhaus in sich zusammen, womit die vollständige Zerstörung der Deckenfresken verbunden war.

Nach Wiedereinziehung der Decken ergab es sich von selbst, dass in seiner architektonischen Gliederung vor allem der Gewölbezone zurückhaltend gestaltete, "für die Maler" gebaute Raum auch wieder der Deckenmalerei bedurfte. Bei der Frage ob eine mehr oder minder getreue Wiederholung der verlorenen Fresken des 18. Jahrhunderts anzustreben oder eine schöpferische Auseinandersetzung der malerischen Möglichkeiten unserer Zeit mit den Gegebenheiten des barocken Raumesvorzuziehen sei wurde in letzterem die einzige mögliche Konzeption gesehen. So entstand in den Jahren1965 - 1967 die Ausmalung der Kirche, die als ein großes Fresko sich über Chor- und Langhausgewölbe ausbreitet und auch die Rückwand des Kirchenraumes hinter der Orgelempore bis zum Boden herab überzieht. Es kam der Entwurf des Akademieprofessors Hermann Kaspar, München (1904 - 1982) zur Ausführung. Er schuf ein reifes Werk von erstaunlicher schöpferischer Phantasie und bedeutender künstlerischer und religiöser Aussage. Die Fresken im Langhaus zeigen Szenen aus dem Leben Mariens, im Chor ist die Huldigung Gottes und des Lammes durch die 24 Ältesten zu sehen, wie sie im Buch der Offenbarung (Offbg. 4,1-4) geschildert wird.

Der Hochaltar wurde nach dem Vorbild des 1771/72 durch den Mainzer Schreiner Johann Michael Henle gefertigten Hochaltars der Stiftskirche geschaffen. Die in ihren Aufbauten rekonstruierten Seitenaltäre weisen keine Altarblätter, sondern Nischen mit Figuren auf. Links der hl. Joseph, flankiert von dem hl. Nikolaus und dem Erzengel Michael, rechts die hl. Pieta, flankiert von Mutter Anna mit der jugendlichen Maria und der hl. Barbara. Die Figuren sind aus der Erbauungszeit der Kirche. Das Kirchengestühl mit Wangen in geschnitztem Akanthuswerk, um 1700. Kommunionbank mit durchbrochenen Rocaille-Füllung, Holz , Spätrokoko.

Grabmäler im Chorraum seitlich des Hochaltars:

An der Ostseite:
Anna Charlotte Maria Gräfin von Ostein, geb. Gräfin von Schönborn, geb. 03. März 1671, gest. 22. März 1746

An der Westseite:
Maria Anna Carolina Franziska Gräfin von Ostein, geb. 03. März 1700, gest. 05. Mai 1765

An der Westwand:
Obristenhofmeister Lothar Franz Michael Freiherr von Erthal, geb. 12. November 1717, gest. 04. Dezember 1805

Tympanon im Innenraum der Pfarrkirche Zu Unserer Lieben Frau Aschaffenburg

Die St.-Agatha-Kirche mit ihrem spitzen Turm am Agatha-Platz 3 gleich hinter dem Schloss Johannisburg ist nicht zu übersehen. Das Pfarramt befindet sich hinter der Kirche in der Erthalstr. 2 a.

Unsere Pfarrei St. Agatha zählt zu den ältesten Aschaffenburgs im Bistum Würzburg. 1992 feierten wir unser 850-jähriges Jubiläum.

Hier eine kurze Chronologie unserer Pfarrei:

In der Mitte des 12. Jahrhunderts ließ Erzbischof Markolf von Mainz als Stiftsprobst in Aschaffenburg St. Agatha "außerhalb der Stadtmauern" (extra muros) erbauen, weil sich die Stadt ständig vergrößerte.

  • 1478 Gießung der ersten Glocke für die Kirche von Meister Martin Möller aus Frankfurt, 1.600 kg schwer, die heute noch läutet
  • 1487 Erweiterung und Erhöhung der Kirche
  • 1563 Erster schriftlicher Nachweis über die Existenz eines Pfarrhauses
  • 1608 Erster schriftlicher Nachweis über die Anschaffung einer Orgel
  • 1775 Die Kirche bekommt ihr Taufbecken vom Stift zurück
  • 1820 Zur Pfarrei gehören 2.239 Katholiken (ohne Filialen)
  • 1919 Zur Pfarrei gehören 11.116 Katholiken (ohne Filialen)
  • 1944 Fast vollständige Zerstörung der Kirche und des Pfarrhauses durch Luftminen und Brandbomben
  • 1948/49 Wiederaufbau
  • 1958 Bau des heutigen Pfarrhauses
  • 1962/63 Errichtung des jetztigen Turms, 48 m hoch, mit Anbau der Empore und Marienkapelle
  • 1987 Anschaffung des großen Kreuzes mit Bronze-Corpus
Außenansicht der Pfarrkirche St. Agatha Aschaffenburg

Einrichtungen

Bei uns kommt ihr Kind groß raus:

Was Kinder vor allem brauchen, ist Raum,
in dem sie Möglichkeiten erlernen und
wahrnehmen können, sich und ihre
Bedürfnisse auszudrücken.
Und was sie – konsequenterweise –
überdies brauchen, sind Erwachsene,
die offen sind für diese kindlichen Äußerungen
und in den Kindern gleichberechtigte Menschen
erkennen und verstehen.

(Titel der pädagogischen Konzeption des Kindergartens St. Agatha)

So kommt ihr Kind zu uns:

Wenn ihr Kind das dritte Lebensjahr vollendet hat oder im Laufe des Kindergartenjahres drei Jahre alt wird und im Einzugsgebiet des Kindergartens St. Agatha wohnt, freuen wir uns auf Sie und Ihr Kind bei der Anmeldewoche im Januar.

So erreichen Sie uns:

Katholischer Kindergarten St. Agatha
Treibgasse 7
63739 Aschaffenburg

Gerne schicken wir Ihnen unser kostenloses Faltblatt mit weiteren Informationen zu, oder vereinbaren Sie telefonisch einen Besuchstermin. Besuchen Sie gerne die Internetseite unseres Kindergartens für weitere Informationen.

Kontakt

Herr Ulli Diener
Kindergartenleitung
Telefon: 06021 / 12370
E-Mail:kiga-st-agatha-aschaffenburg@t-online.de
Homepage:http://www.kindergarten-agatha-ab.de/

Notiz:
Die günstigste Zeit für Ihren Anruf liegt zwischen 14:00 Uhr und 16:00 Uhr.

Kontakt

Haus für Kinder St. Antonius
Sackgasse 6
63739 Aschaffenburg
E-Mail hausfuerkinder@antoniusheim-ab.de

Kontakt

Kittelstraße 7
63739 Aschaffenburg
Tel.: 06021/386840

Vorsitzender Dr. Strüder
Schwerkranke begleiten – Sterbenden nahe sein – Angehörige stützen
Persönliche Kontaktaufnahme an jedem Donnerstag von 16 – 19 Uhr im:

Kontakt

Hospiztreff
Riesengasse 10
63739 Aschaffenburg
Hospiztelefon: 06021/980055

Kontakt

Treibgasse 26
63739 Aschaffenburg
Tel.: 06021/392-100
www.martinushaus.de

Kontakt

Schmerlenbacher Straße 8
63768 Hösbach
Tel.: 06021/6302-0